Barrierefreie Höranlagen:
normgerecht und zertifiziert.

Besser hören und verstehen
im öffentlichen Raum.

Die Notwendigkeit von barriere­freien Höranlagen ist überall dort gegeben, wo viel Störschall herrscht – etwa durch elek­tronische Geräte, parallele Gesprächs­situationen oder akustisch schwierige Raum­bedingungen. Das trifft einer­seits bei einer Zweier­kommunikation im Pult- und Schalter­bereich zu. In Institutionen und Räumlich­keiten wie Banken, Ordina­tionen, Apotheken, Erst­anlauf­stellen, Info­schalter, Kassen, Rezeptionen und vielen mehr kann man aus­schließ­lich mit Hilfe von barriere­freien Höran­lagen klar, verständ­lich und vor allem diskret kommunizieren. Sogenannte Raum­anlagen kommen in kleinen und großen Veranstaltungs­räumen wie etwa im Theater, Kino, in Kirchen und Seminar­räumen zum Einsatz.

Individuelle Lösungen erfüllen
höchste Ansprüche.

hörwelt – barrierefrei hören ist der zerti­fizierte Spezialist für die Errichtung von privaten Klein­anlagen, Pult- bzw. Schalter­anlagen sowie für die akustisch barriere­freie Ausstattung von Seminar- und Veran­staltungs­räumen und Tourismus­einrich­tungen. Weitere Dienst­leistungen sind etwa die Stör­feld­messung vor Ort, die proto­kollierte Norm­messung von Induktions­anlagen nach der Ö Norm EN60118-4, dokumen­tierte Nutzer­schulungen und Hinweise zum Umgang mit Schwer­hörigen, die Kooperation mit anderen Gewerken (Architekt, Tontechnik, Elektriker, Tischler, usw.) im Vorfeld und auch die Nach­betreuung mit wieder­kehrenden Funktions­kontrollen und Nach­schulungen wird gewährleistet.

Lösungen für Zweierkommunikation.
Situation Pultanlage.

Lösungen für Zweierkommunikation

An Schaltern und Beratungs­plätzen können Träger von Hör­systemen die Stimme ihres Gegen­übers in indivi­dueller Laut­stärke direkt in ihren Hörhilfen empfangen. Menschen mit Hör­minderung benötigen dafür ein Hör­gerät mit Telefon­spule (Schalter­position „T“ oder „MT“). Dank der hohen Flexi­bilität dieser modernen Höran­lagen können Zweier­gespräche ganz diskret gestaltet werden. Akustisch bedingte Miss­ver­ständ­nisse sind nahezu ausge­schlossen. Für Hörbeein­trächtigte, die nicht mit Hör­geräten versorgt sind, oder deren Hör­geräte nicht über die Möglich­keit induktiven Hörens verfügen, gibt es spe­zielle Induktiv-Empfänger mit Kinn­bügel­hörer.

Einsatzbereiche:

- Banken
- Ordinationen
- Apotheken

- Infoschalter
- Kassen
- Rezeptionen

Lösungen für Veranstaltungsräume.
Situation Raumanlage.

Lösungen für Veranstaltungsräume

Die Induktionsanlage ist ein unidirektionales Kommunikations­mittel vom Vor­tragenden zu den Zuhörern. Sie besteht aus einem speziellen Ver­stärker mit einem externen Mikrofon, sowie einer Induktions­schleife. Der Verstärker wird an die Medien­anlage des Veran­staltungs­raumes ange­schlossen und transpor­tiert sowohl das durch das Mikro­fon Gesprochene, als auch optional das über die Medien­anlage Wieder­gegebene in ein elektro­magnetisches Feld. Die Induktions­schleife ist ein Kabel, das nach einem definierten und indivi­duell erstellten Plan unauf­fällig und nicht störend über den gesamten Raum verlegt wird.

Einsatzbereiche:

- Konzertsäle
- Theater
- Kino

- Kirchen
- Seminarräume
- Veranstaltungsräume

4 Phasen zur
akustischen Barrierefreiheit

01 Bedarfsanalyse

Nach einem Vorgespräch und einer Vor-Ort-Besichtigung durch die Experten von hörwelt – barrierefrei hören wird der bestehende Gebäude­plan gesichtet und eine Stör­feldmessung an den Räum­lich­keiten vorgenommen.

02 Konzept

Erstellt wird ein Störfeldprotokoll, ein Abnahme- und Schulungs­konzept sowie ein Messungs- und Wartungs­konzept. Gemeinsam mit einem Komponenten-, Material-, und Umsetzungs­plan erhält der Kunden auch einen exakten Projekt- und Kostenplan.

03 Umsetzung

Die Experten von hörwelt – barrierefrei hören über­nehmen die Projekt­planung und Koordination für die Errichtung der Höran­lagen. Die Induktions­anlage wird nach einem indivi­duell erstellten Plan verlegt und dann die Schleifen­funktion gemessen. Alle dazuge­hörigen Geräte werden montiert, angepasst und nach Fertig­stellung technisch abge­nommen. Danach folgen Key-User- und Anwender­schulungen sowie die Über­gabe eines Benutzer­hand­buchs. Die Dokumen­tation aller Leistungen, das Protokoll über die norm­gerechte Messung, das Güte­siegel des Öster­reichischen Schwer­hörigen­bund Dach­verbands (ÖSB) sowie die Listung auf dessen Kommuni­kations­platt­formen vervoll­ständigen die Projektumsetzung.

04 Wartung

Die normgerechte Nachkontrolle- und Prüfung der Geräte, die Messung der Schleifen­funktion und der Leistungs­parameter sowie die Erneuerung des ÖSB-Güte­siegels sichern die nach­haltige Funktion und Einsatz­fähigkeit der Höranlage.